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Sportbahnen Axalp Windegg AG / Aktueller Pistenbericht

Weiterführende Informationen http://www.axalpsportbahnen.ch

Die Tourismusgeschichte der Axalp

Mit dem Bau des Kurhauses (heute Sporthotel) vor über 100 Jahren begann die Tourismusgeschichte auf der Axalp. Als Tourismusdestination führte die Axalp trotz des über hundertjährigen Kurhauses vorerst ein recht ruhiges Dasein. Es waren hauptsächlich Sommergäste, welche den Bergsommer in der herrlichen Alpenluft geniessen wollten, aber auch viele Wanderer. Die Route Faulhorn–Axalp erfreut sich seit langem grosser Beliebtheit. Im Jahre 1957 wurde der erste Skilift auf privater Basis durch Peter Bieri (Hotel Bellevue Axalp), Heinz Zumbrunn (Unterbach), Peter Stähli (Brienz) und zwei Jahre später der Hüttbodenlift gebaut. Im Jahr 1966 wurden die Skilift Axalp Windegg AG gegründet und der Windegglift gebaut. Zwei Jahre später: Bau des Dotzwegliftes und Demontage des Liftes vor dem Bellevue (Strassenquerung). Die drei Skilifte machten die Axalp zusammen mit einem Gratiskinderlift und der Schweizer Skischule nun auch attraktiv für Wintertouristen. Im Jahr 1972 wurde die Wasserleitung Tschingel–Axalp gebaut. Da der Wassermangel bereits im Jahr 1957 nicht mehr zuliess, weitere Wasserverbraucher an die bestehende Wasserversorgung anzuschliessen, baute Bellevue-Hotelier Peter Bieri eine eigene Wasserversorgung (Schwarzenbergquelle). Da nun genügend Wasser vorhanden war, begann ein richtiger Bauboom, weIcher seinen Höhepunkt anfangs der neunziger Jahre erreichte. Wegen des Konkurses der Hotel Bellevue AG kam sehr viel Bauland zum Verkauf, 17 Häuser auf dem Brand und 4 Häuser vor dem Bellevue. Zudem wurde noch im Obhegli und auf dem Hüttboden sowie im Gleisler gebaut. Zwei Skiklubs unterhalten je eine Klubhütte mit Massenlager. Eine Skischule entstand, Ferienchalets schossen wie Pilze aus dem Boden, Emstellhallen wurden gebaut. Auch das Hotel Bellevue, heute lediglich mit privaten Appartements, stammt aus dieser Boomzeit. Die beiden Hotels waren ursprünglich reine Sommerbetriebe. Mit der Zeit kam die Eröffnung im Winter dazu. Das Lädeli von Peter Rubi wurde eröffnet und das Restaurant Hilten im Jahr 1983 von der Familie Grossmann in Betrieb genommen. Werner Grossmann führt ein Sportgeschäft.

Ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung der Axalp stellt der Ausbau der Strasse dar, welcher Ende der achtziger Jahre stattfand. Seither ist die Strasse für fast jedermann befahrbar, auch für Reisebusse; besonders letzteres bringt der Axalp im Sommer einige Ausflugsgruppen zum Mittagessen und Zvieri. Eine Langlaufloipe wurde mit teilweise grossem baulichen Aufwand erstellt, parallel dazu verläuft ein beliebter Winterwanderweg durch den idyllischen Wald. Peter Rubi unterhält eine Eisbahn; ein Schlittelweg und Winterwanderweg erfreuen Wintergäste und beim Bärghuus ist das «Chemihüttli» entstanden, ein kleines urchiges Lokal. Nach wie vor sorgt der fahrplanmässige Bus für den äusserst wichtigen Anschluss an den öffentlichen Verkehr. In den letzten Jahren haben die Snowboarder die Axalp als Destination kennen und lieben gelernt. So befindet sich heute auf der Windegg eine HaIfpipe, und Peter Fischer betreibt eine Snowboardschule. Der Lebensnerv auf der Axalp sind im Winter die Sportbahnen Axalp Windegg AG. Sie enstand aus der früheren Skilift Axalp Windegg AG nach einer finanziellen Sanierung 1993. Mit neuem Aktienkapital von 3,05 Millionen Franken wurde ein Konzept SAW 2000 erarbeitet, welches die Erneuerung der inzwischen veralteten Anlagen anstrebte. Nachdem bereits im Jahr 1996 der Dotzweglift erneuert wurde, sind heute mit der Inbetriebnahme der neuen Sesselbahn auf die Windegg, der Erneuerung und Verkürzung des Windeggliftes und dem Ausbau der Piste Stalden die wichtigsten Punkte dieses Zukunftprojektes realisiert. Noch offen seien die Erneuerung des Hüttbodenliftes und der weitere Ausbau des Kinderskiparadieses «Axiland». Als Visionen sind auch noch der Bau des Chiemadliftes sowie ein Ausbau der Beschneiungsanlage vorgesehen: «Das Wintersportgebiet Axalp hat sich damit zu einem Familienskigebiet entwickelt, welches sich punkto Angebot durchaus mit grösseren Stationen vergleichen kann. Es will aber kein Massenskigebiet werden, sondern den familiären Charakter beibehalten.»

Axalp
 
DokumenteBookletSAW.pdf (pdf, 2474.3 kB)
pistenbericht_2.pdf (pdf, 15.7 kB)


Datum der Neuigkeit 4. Apr. 2010
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